
Wenn wir im Supermarkt besonders preisgünstig einkaufen, wissen wir fast nie, unter welchen Bedingungen die Ware produziert wurde.
Vieles stammt aus den „Entwicklungsländern“, wobei die beteiligten Arbeiter oft nicht einmal den zum Überleben der Familie notwendigen Mindestlohn erhalten.
Der faire Handel versucht einerseits, das Bewusstsein für solche ungerechten Strukturen zu schärfen, andererseits durch den Verkauf von Produkten den Arbeitern einen höheren Lohn und den beteiligten Familien eine soziale Absicherung zu ermöglichen.
Oft werden durch den Erlös auch neue Projekte wie Gesundheitsfürsorge, schulische Ausbildung oder wie z.B. in den Philippinen Psychotherapieangebote für missbrauchte Kinder finanziert. Ebenfalls wird ökologischer Anbau gefördert (z.B. Biotees aus Indien oder Sri Lanka). Dabei werden zusätzliche Verdienstmöglichkeiten für die Bevölkerung geschaffen, imdem z.B. Verpackungen (z.B. kleine Körbchen für Tee) in Handarbeit hergestellt werden.
Wer weitergehende Informationen haben möchte, kann diese über www.gepa3.de bekommen.



Am Eine-Welt-Tisch verkaufen wir weiterhin Produkte des DAHW, der deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe. Hier haben wir vor allem kleine Kostbarkeiten (die sich auch als Geschenke eignen) im Angebot. Diese Kleinkunstwerke sind größtenteils von den Kranken gefertigt worden; vom Erlös werden Medikamente und Rehabilitation der Kranken bezahlt. Weitere Informationen gibt es unter www.dahw.de.
Alle diese Produkte können Sie am Eine-Welt-Tisch in der Matthäusgemeinde i.d.R. am 1. Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst erwerben.
Am Eine-Welt-Tisch können Sie am 1. Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst Produkte aus fairem Handel und Produkte des DAHW erwerben.
