Sie sind hier: Offene Gruppen | Eine-Welt-Tisch

Eine-Welt-Tisch

"Ich lebe seit 40 Jahren in dieser Gegend und mein Wunsch ist es, aus einem vollkommen heruntergewirtschafteten Besitz eine Teeplantage mit Modellcharakter zu machen. Die Arbeiterinnen und Arbeiter sollen ein besseres menschenwürdiges Leben führen können. Auf meiner Wunschliste ganz oben stehen neue Arbeitsplätze, bessere Schulbildung und Gesundheitsfürsorge."

Wenn wir im Supermarkt besonders preisgünstig einkaufen, wissen wir fast nie, unter welchen Bedingungen die Ware produziert wurde.

Vieles stammt aus den „Entwicklungsländern“, wobei die beteiligten Arbeiter oft nicht einmal den zum Überleben der Familie notwendigen Mindestlohn erhalten.

Der faire Handel versucht einerseits, das Bewusstsein für solche ungerechten Strukturen zu schärfen, andererseits durch den Verkauf von Produkten den Arbeitern einen höheren Lohn und den beteiligten Familien eine soziale Absicherung zu ermöglichen.

Oft werden durch den Erlös auch neue Projekte wie Gesundheitsfürsorge, schulische Ausbildung oder wie z.B. in den Philippinen Psychotherapieangebote für missbrauchte Kinder finanziert. Ebenfalls wird ökologischer Anbau gefördert (z.B. Biotees aus Indien oder Sri Lanka). Dabei werden zusätzliche Verdienstmöglichkeiten für die Bevölkerung geschaffen, imdem z.B. Verpackungen (z.B. kleine Körbchen für Tee) in Handarbeit hergestellt werden.

Wer weitergehende Informationen haben möchte, kann diese über www.gepa3.de bekommen.

Diese Frauen flechten Palmblattkörbchen, in denen beispielsweise Tee für den Weiterverkauf abgepackt wird. Die Flechtarbeit ist für die Frauen von Dambadeniya mehr als nur Einkommensquelle - die Tätigkeit stärkt auch das Selbstbewusstsein und ermöglicht soziale Kontakte.
"Stifte spielen in der Lepraerkrankung eine wichtige Rolle. Mit Hilfe eines einfachen Kugelschreibers kann der Arzt feststellen, ob es auf der Hand des Patienten gefühllose Stellen gibt - ein erster Hinweis auf Lepra."
"Lange Zeit exportierte Zimbabwe Rohstoffe oder halbverarbeitete Produkte in die industrialisierte Welt, wo die Produkte weiterverarbeitet und veredelt wurden. Uns blieb damit nur wenig Gewinn. Der alternative Handel ist für uns eine Chance, dieses Ungleichgewicht zu korrigieren. Deshalb ist die Verarbeitung des Tees bis zum fertig verpackten Produkt für uns so ungemein wichtig."

Am Eine-Welt-Tisch verkaufen wir weiterhin Produkte des DAHW, der deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe. Hier haben wir vor allem kleine Kostbarkeiten (die sich auch als Geschenke eignen) im Angebot. Diese Kleinkunstwerke sind größtenteils von den Kranken gefertigt worden; vom Erlös werden Medikamente und Rehabilitation der Kranken bezahlt. Weitere Informationen gibt es unter www.dahw.de.

Alle diese Produkte können Sie am Eine-Welt-Tisch in der Matthäusgemeinde i.d.R. am 1. Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst erwerben.